Münchener Erklärung der wirtschaftspolitischen Sprecher

Steuersystem reformieren

Leistung muss sich lohnen. Niemand darf durch Steuern so belastet werden, dass Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft sinken. Deutschlands Beschäftigte sollen durch eine umfassende Steuerreform in der kommenden Legislaturperiode an der guten wirtschaftlichen Entwicklung unseres Landes teilhaben.

- Steuererhöhungen und neue Steuern lehnen wir in allen Bereichen ab. Sie würden Facharbeiter und Mittelstand treffen, Investitionen in unsere Zukunft bremsen und deshalb für alle mehr Schaden als Nutzen stiften. Auch sogenannte Ökosteuern sind eine Belastung, die in der Regel keine Lenkungswirkung entfalten.

- Der Solidaritätszuschlag ist für alle ab dem Jahr 2020 schrittweise schnellstmöglich abzuschaffen. Für die kommende Legislaturperiode muss eine Entlastung von rund 4 Milliarden Euro vereinbart werden.

- Der Einkommensteuertarif muss insgesamt gerechter ausgestaltet werden und den sogenannten „Mittelstandsbauch“ verringern. Insgesamt sollen die Bürger um 15 Milliarden entlastet werden.

- Der Spitzensteuersatz, der immer häufiger bereits bei Einkommen von Facharbeitern, Handwerkern und Mittelständlern greift, soll künftig erst bei einem steuerpflichtigen Jahreseinkommen von 60.000 Euro einsetzen.

- Planbarkeit und Verlässlichkeit bei der Erbschaftssteuer sind vor allem für die Familienbetriebe und den Mittelstand besonders wichtig, um die Fortführung der Unternehmen zu garantieren und Arbeitsplätze zu sichern. Deshalb lehnen wir jede Verschlechterung bei der Erbschaftsteuer ab.

- Wir wollen die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung und den erleichterten Zugang von Start-ups zu Wagniskapital.

- Steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung

- Entbürokratisierung der Einfuhrumsatzsteuer


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